Jetzt Kontakt aufnehmen

Häufige Fragen

Ein paar Antworten

Soviel vorweg:

Heute findet scheinbar überall Sex statt oder ist permanent verfügbar. Wir wissen ganz viel über Sexualität. Heute dürfen wir viel und haben den Eindruck, dass wir mit dem Wollen gar nicht hinterherkommen.

Ich selber bin in einer Kultur aufgewachsen, in der am Strand immer alle nackt waren. Selbst zu den Schulausfügen in der 12. Klasse lagen alle nackt am Strand und haben gebadet, außer unser Klassenlehrer. Nur gesprochen haben wir über Sex wenig oder gar nicht. Pornographie gab es nicht. Das erste wirklich gute Buch habe ich erst viele Jahre später in die Hand bekommen und mir damals gewünscht, dass ich es bereits mit 12 oder 13 gelesen hätte. Da gab es noch eine Menge offener Fragen.

Warum Sexualtherapie und Paartherapie gemeinsam in einer Praxis in Berlin Prenzlauer Berg?

Nicht jedes Paar erlebt sexuelle Störungen. Paarkonflikte werden jedoch häufig in der Sexualität deutlich. Sehr deutlich. Es ist nicht leicht eigene Gefühle wahrzunehmen und zu benennen. Es ist auch nicht leicht über Sexualität zu sprechen. Manchmal fehlt uns das Vokabular und die Erfahrung. Meist ist es aber unsere Angst vor der befürchteten Reaktion des Partners / der Partnerin. Wir vermuten, dass er / sie Angst bekommt oder empört ist. Was ist kommunizierbar und was nicht?

Schon das Aussprechen von als eigentlich unsäglich empfundenen Gedanken und Phantasien in Gegenwart des Therapeuten wirkt oft entlastend und angst mindernd.

Wie fühlen sich Klienten die zu mir kommen?

Die Menschen, die zu mir kommen stehen fast immer unter Druck.

Sie sind z.B. unglücklich in Ihrer Beziehung. Sie wollen Ihre Ehe retten. Sie glauben die Beziehung sei am Ende, sie denken über eine Trennung nach. Sie leiden unter dem Beziehungs-Stress. Manche liegen nachts lange wach und haben Schlafstörungen. Viele fühlen sich ausgebrannt, ungerecht behandelt und unglücklich. Streit, Eifersucht oder Machtkämpfe dominieren ihren Alltag. Konflikte wirken unlösbar. Hinzu kommt die Lustlosigkeit im Bett und manchmal sitzt noch eine Affäre (Außenbeziehung) im Nacken.

Was machen Schwangerschaft und Elternschaft mit einem Paar?

Schwangerschaft und Elternschaft verändern die Beziehung. Förmlich über Nacht ist das Liebespaar ausschließlich Eltern-Paar. Die Partnerschaft muss erst wieder neu erfunden werden. Die Sexualität verändert sich oder findet gar nicht mehr statt. Frauen fragen sich häufig, wem ihr Körper gehört. Männer müssen erst noch ihre (neue) Rolle finden, manche leiden unter fehlendem Sex.

Eine schwierige Schwangerschaft oder Geburt kann das Beziehungs- und Sexualleben des Paares massiv beeinflussen.

Mit welchen Themen kommen Klienten zu mir?

Ich erwähne hier nur einige Schwierigkeiten:

  • Probleme zum Orgasmus zu kommen (auch: verzögerter, vorzeitiger Samenerguss, „zu früh Kommen“)
  • Erektionsstörungen (auch: die Erektion nicht halten zu können) oder Scheidentrockenheit bei der Frau
  • Schmerzen beim Sex (bei der Frau und auch beim Mann)
  • Lustlosigkeit im Bett
  • sexuelle Ängste
  • exzessiver Konsum von Pornografie, Sexsucht
  • Unzufriedenheit mit dem Sex in der langjährigen Beziehung / in der Ehe
  • Probleme, mit der eigenen sexuellen Orientierung oder mit speziellen sexuellen Bedürfnissen zurechtzukommen
  • Veränderungen in der Lebensmitte / hormonelle Veränderungen (auch beim Mann)

Unsere Energie als Mann und Frau ist so wichtig für unseren Selbstwert.

Nur in der Sexualität zu zweit können wir erleben, ob wir uns trauen uns ganz hinzugeben, uns ganz einzulassen. Wenn wir unsere „schönen“ und auch unsere „schmutzigen“ Seiten zeigen, können wir die Erfahrung machen, dass wir in unserer Ganzheit angenommen werden. Unsere sexuelle Zufriedenheit kann dann wachsen. Gelingt es uns, unsere sexuelle Zufriedenheit zu verbessern, hat dies auch immer positive Auswirkungen auf unsere ganze Persönlichkeit und unser Sozialverhalten.

Jeder hat sein eigenes „Sexuelles Profil“. Guter Sex kann erst sein, wenn ich meine Grenzen kenne. Erst dann kann ich sagen, was mir entspricht und was mich ausmacht, um mit der eigenen Sexualität im Kontakt zu sein.

Sex ist die Körperkommunikation zwischen zwei Menschen. Zu begehren und begehrt zu werden ist das intimste und schönste Erlebnis auf Erden.

Woher komme ich fachlich? Meine Haltung.

Ich begleite bald 30 Jahre hier in Berlin Menschen in sehr schwierigen Lebenssituationen. Krisen gehören zum Leben.

Jeder Mensch und jedes Paar hat irgendwann Krisen. In jeder Krise einer Partnerschaft liegt auch immer die Möglichkeit sich gemeinsam zu entwickeln. Jeder hat seine eigene Geschichte. Und jeder hat seine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Konflikten. Jeder hat Ressourcen. Ich begleite Sie mit meinen Erfahrungen als Systemischer Paar-Therapeut und Beziehungsdynamischer Sexualtherapeut. Sie erhalten die Möglichkeit sich diese schwierigen (manchmal auch destruktiven) Dynamiken ansehen, über schmerzhafte Erfahrungen zu sprechen und Verständnis für sich und Ihren Partner / ihre Partnerin aufzubringen. Sich verstanden und angenommen zu fühlen.

Ablauf der Therapie

In einem ersten Beratungsgespräch lernen wir einander kennen. Dabei formulieren Sie Ihre Bedürfnisse und Anliegen und geben mir ein möglichst klares Bild von Ihrer aktuellen Situation.

Anschließend fasse ich das Gehörte zusammen und wir entwickeln gemeinsam ein Konzept für mögliche nächste Schritte. Ich unterstützte Sie bei der Entscheidung, ob Sie weitere Beratungen wahrnehmen wollen, oder nicht. Manchmal reicht ein einziger Termin schon aus, um Ihre Fragen zu klären.

Wenn Sie sich für eine fortlaufende Beratung entscheiden, vereinbaren wir den zeitlichen Ablauf und vertiefen die Arbeit an Ihren jeweiligen Themen. Je nach Thematik fallen Dauer und Intensität der gemeinsamen Stunden sehr unterschiedlich aus.

Es ist wichtig für Sie zu wissen, dass psychische Prozesse einer eigenen Dynamik folgen und nicht genau berechenbar und voraussehbar sind.

Was geschieht

Jeder Mensch und jedes Paar erlebt Krisen, die zu bewältigen sind. Eine Beratung in Anspruch zu nehmen ist dabei ein bedeutsamer Schritt. Sie erkennen – vielleicht erstmalig – an, dass Sie Schwierigkeiten haben und in Begriff sind, gewohntes Terrain zu verlassen. Die nun aufsteigenden Unsicherheiten, Ängste und Zweifel gehören dazu und können in den Beratungen einen sicheren Ort finden.

Zwiespältige Gefühle begleiten jeden Beratungsprozess und wirken schützend. Sie bestimmen Themen und Tempo der einzelnen Schritte. Es ist also Ihre Entscheidung, was in den Beratungssitzungen geschieht, oder nicht geschieht.

Ich unterstütze Sie dabei, die passenden Worte und Bilder für Ihre Gefühle und Gedanken zu finden. Dabei sind professionelle Distanz und Erfahrung wirksame Werkzeuge. Die Grundlage der Beratungsarbeit ist das gemeinsame Gespräch. Körperliche Berührungen finden nicht statt, Sie müssen auch keine Bilder malen oder Ihren Namen tanzen.

Jetzt Kontakt aufnehmen

Häufige Fragen

Ein paar Antworten

Soviel vorweg:

Heute findet scheinbar überall Sex statt oder ist permanent verfügbar. Wir wissen ganz viel über Sexualität. Heute dürfen wir viel und haben den Eindruck, dass wir mit dem Wollen gar nicht hinterherkommen.

Ich selber bin in einer Kultur aufgewachsen, in der am Strand immer alle nackt waren. Selbst zu den Schulausfügen in der 12. Klasse lagen alle nackt am Strand und haben gebadet, außer unser Klassenlehrer. Nur gesprochen haben wir über Sex wenig oder gar nicht. Pornographie gab es nicht. Das erste wirklich gute Buch habe ich erst viele Jahre später in die Hand bekommen und mir damals gewünscht, dass ich es bereits mit 12 oder 13 gelesen hätte. Da gab es noch eine Menge offener Fragen.

Warum Sexualtherapie und Paartherapie gemeinsam in einer Praxis?

Nicht jedes Paar erlebt sexuelle Störungen. Paarkonflikte werden jedoch häufig in der Sexualität deutlich. Sehr deutlich. Es ist nicht leicht eigene Gefühle wahrzunehmen und zu benennen. Es ist auch nicht leicht über Sexualität zu sprechen. Manchmal fehlt uns das Vokabular und die Erfahrung. Meist ist es aber unsere Angst vor der befürchteten Reaktion des Partners / der Partnerin. Wir vermuten, dass er / sie Angst bekommt oder empört ist. Was ist kommunizierbar und was nicht?

Schon das Aussprechen von als eigentlich unsäglich empfundenen Gedanken und Phantasien in Gegenwart des Therapeuten wirkt oft entlastend und angst mindernd.

Wie fühlen sich Klienten die zu mir kommen?

Die Menschen, die zu mir kommen stehen immer unter Druck.

Sie sind z.B. unglücklich in Ihrer Beziehung. Sie wollen Ihre Ehe retten. Sie glauben die Beziehung sei am Ende, sie denken über eine Trennung nach. Sie leiden unter dem Beziehungs-Stress. Manche liegen nachts lange wach und haben Schlafstörungen. Viele fühlen sich ausgebrannt, ungerecht behandelt und unglücklich. Streit, Eifersucht oder Machtkämpfe dominieren ihren Alltag. Konflikte wirken unlösbar. Hinzu kommt die Lustlosigkeit im Bett und manchmal sitzt noch eine Affäre (Außenbeziehung) im Nacken.

Was machen Schwangerschaft und Elternschaft mit einem Paar?

Schwangerschaft und Elternschaft verändern die Beziehung. Förmlich über Nacht ist das Liebespaar ausschließlich Eltern-Paar. Die Partnerschaft muss erst wieder neu erfunden werden. Die Sexualität verändert sich oder findet gar nicht mehr statt. Frauen fragen sich häufig, wem ihr Körper gehört. Männer müssen erst noch ihre (neue) Rolle finden, manche leiden unter fehlendem Sex.

Eine schwierige Schwangerschaft oder Geburt kann das Beziehungs- und Sexualleben des Paares massiv beeinflussen.

Mit welchen Themen kommen Klienten zu mir?

Ich erwähne hier nur einige Schwierigkeiten:

  • Probleme zum Orgasmus zu kommen (auch: verzögerter, vorzeitiger Samenerguss, „zu früh Kommen“)
  • Erektionsstörungen (auch: die Erektion nicht halten zu können) oder Scheidentrockenheit bei der Frau
  • Schmerzen beim Sex (bei der Frau und auch beim Mann)
  • Lustlosigkeit im Bett
  • sexuelle Ängste
  • exzessiver Konsum von Pornografie, Sexsucht
  • Unzufriedenheit mit dem Sex in der langjährigen Beziehung / in der Ehe
  • Probleme, mit der eigenen sexuellen Orientierung oder mit speziellen sexuellen Bedürfnissen zurechtzukommen
  • Veränderungen in der Lebensmitte / hormonelle Veränderungen (auch beim Mann)

Unsere Energie als Mann und Frau ist so wichtig für unseren Selbstwert.

Nur in der Sexualität zu zweit können wir erleben, ob wir uns trauen uns ganz hinzugeben, uns ganz einzulassen. Wenn wir unsere „schönen“ und auch unsere „schmutzigen“ Seiten zeigen, können wir die Erfahrung machen, dass wir in unserer Ganzheit angenommen werden. Unsere sexuelle Zufriedenheit kann dann wachsen. Gelingt es uns, unsere sexuelle Zufriedenheit zu verbessern, hat dies auch immer positive Auswirkungen auf unsere ganze Persönlichkeit und unser Sozialverhalten.

Jeder hat sein eigenes „Sexuelles Profil“. Guter Sex kann erst sein, wenn ich meine Grenzen kenne. Erst dann kann ich sagen, was mir entspricht und was mich ausmacht, um mit der eigenen Sexualität im Kontakt zu sein.

Sex ist die Körperkommunikation zwischen zwei Menschen. Zu begehren und begehrt zu werden ist das intimste und schönste Erlebnis auf Erden.

Woher komme ich fachlich? Meine Haltung.

Ich begleite bald 30 Jahre Menschen in sehr schwierigen Lebenssituationen. Krisen gehören zum Leben.

Jeder Mensch und jedes Paar hat irgendwann Krisen. In jeder Krise einer Partnerschaft liegt auch immer die Möglichkeit sich gemeinsam zu entwickeln. Jeder hat seine eigene Geschichte. Und jeder hat seine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Konflikten. Jeder hat Ressourcen. Ich begleite Sie mit meinen Erfahrungen als Systemischer Paar-Therapeut und Beziehungsdynamischer Sexualtherapeut. Sie erhalten die Möglichkeit sich diese schwierigen (manchmal auch destruktiven) Dynamiken ansehen, über schmerzhafte Erfahrungen zu sprechen und Verständnis für sich und Ihren Partner / ihre Partnerin aufzubringen. Sich verstanden und angenommen zu fühlen.

Ablauf der Therapie

In einem ersten Beratungsgespräch lernen wir einander kennen. Dabei formulieren Sie Ihre Bedürfnisse und Anliegen und geben mir ein möglichst klares Bild von Ihrer aktuellen Situation.

Anschließend fasse ich das Gehörte zusammen und wir entwickeln gemeinsam ein Konzept für mögliche nächste Schritte. Ich unterstützte Sie bei der Entscheidung, ob Sie weitere Beratungen wahrnehmen wollen, oder nicht. Manchmal reicht ein einziger Termin schon aus, um Ihre Fragen zu klären.

Wenn Sie sich für eine fortlaufende Beratung entscheiden, vereinbaren wir den zeitlichen Ablauf und vertiefen die Arbeit an Ihren jeweiligen Themen. Je nach Thematik fallen Dauer und Intensität der gemeinsamen Stunden sehr unterschiedlich aus.

Es ist wichtig für Sie zu wissen, dass psychische Prozesse einer eigenen Dynamik folgen und nicht genau berechenbar und voraussehbar sind.

Was geschieht

Jeder Mensch und jedes Paar erlebt Krisen, die zu bewältigen sind. Eine Beratung in Anspruch zu nehmen ist dabei ein bedeutsamer Schritt. Sie erkennen – vielleicht erstmalig – an, dass Sie Schwierigkeiten haben und in Begriff sind, gewohntes Terrain zu verlassen. Die nun aufsteigenden Unsicherheiten, Ängste und Zweifel gehören dazu und können in den Beratungen einen sicheren Ort finden.

Zwiespältige Gefühle begleiten jeden Beratungsprozess und wirken schützend. Sie bestimmen Themen und Tempo der einzelnen Schritte. Es ist also Ihre Entscheidung, was in den Beratungssitzungen geschieht, oder nicht geschieht.

Ich unterstütze Sie dabei, die passenden Worte und Bilder für Ihre Gefühle und Gedanken zu finden. Dabei sind professionelle Distanz und Erfahrung wirksame Werkzeuge. Die Grundlage der Beratungsarbeit ist das gemeinsame Gespräch. Körperliche Berührungen finden nicht statt, Sie müssen auch keine Bilder malen oder Ihren Namen tanzen.